Enno Ilka Uhde spendet Bild von Beethoven

Wie die Ode an die Freude klang es im Hospiz am Wasserturm und dem Stiftungsvorstand, als der Wiesbadener Performancekünstler Enno Ilka Uhde eine Spende aus seinem letzten Werk, Feuertrunken – Götterfunken der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau überreichte. Ein Jahr nach Eröffnung des Hospizes und passend zum Beethovenjahr zeigt das Unikat auf dem 140 x 140 cm großen Werk das Bild des berühmten Komponisten. Zum Jubiläum hat Uhde, der auch als Professor an der Hochschule für Musik in Karlsruhe lehrt, 250 Bilder geschaffen, von denen keines dem anderen gleicht und jedes für sich gesehen ein Unikat darstellt. Die Nummer 4/250 wurde für das Hospiz reserviert.

v.l.n.r.: Stiftungsvorstand Nikos Stergiou, Hospizvertretung Klaudia Smoydzin, Stiftungsschatzmeister Herbert Sahm, Künstler und Spender Enno Ilka Uhde, placetobee Geschäftsführer Enno Uhde, Governor Henning von Vieregge.

Enno Uhde, der Neffe von Enno Ilka Uhde und geschäftsführender Gesellschafter der „placetobee“ Marketingagentur, zugleich Galerist und Kommunikationsexperte für seinen berühmten Onkel, hatte die Spende angeregt und damit den rotarischen Governor für den Distrikt 1820, Henning von Vieregge, hoch erfreut. Dieser hatte nämlich in seiner auf 12 Monate begrenzten Amtszeit überlegt, wie er dem Leuchtturmprojekt seiner Rodgauer Rotarier eine Freude bereiten könnte. Denn er weiß, dass Hospize grundsätzlich keine Profit Center sind und Defizite ausgleichen müssen. Was lag näher, als das Unikat des philosophischen Musikprofessors und Malers zu verschenken. Über seine Rodgauer Freunde hatte er schon viele erstaunliche Taten gehört, so dass es möglich sein könnte, dass sie auch einen Liebhaber für das Unikat finden könnten. 

placetobee Geschäftsführer Enno Uhde und Künstler und Spender Enno Ilka Uhde

Stiftungsvorsitzender Nikos Stergiou zeigte sich begeistert über dieses wunderbare Geschenk des Künstlers und des Governors. Da es eine Vielzahl von Projekten zu fördern gibt, ist es auch eine besondere Wertschätzung des Distriktes, dass mit der Schenkung an Rodgau zugleich an das Hospiz gedacht wurde. Wer Interesse an dem Unikat hat, darf der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau ein Gebot machen, das 8.900 Euro übersteigen sollte. Schatzmeister Herbert Sahm räumt ein, dass die Größe des Bildes den Kreis der Käufer einschränkt. Zunächst bleibt es den Hospizgästen vorbehalten, sich an dem Werk zu erfreuen.

Dank der guten architektonischen Planung ließ sich eine Besichtigung durchführen ohne das Gebäude zu betreten. Klaudia Smoydzin von der Hospizverwaltung ließ es sich nicht nehmen, den Gästen den Ablauf im Hospiz zu erläutern.

Konto Nummer der Hospiz Stiftung

IBAN: DE49 5063 2124 0001 1329 76 SLS

IBAN: DE63 5019 0000 0008 9087 37 FVB

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